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Apothekeneinrichtung · Telemedizin · Aktuelles ·
Heute hat der Bundestag das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) beschlossen. Gleichzeitig startet ab 1. Juli 2026 die kassenvergütete assistierte Telemedizin in Apotheken. Zwei Gesetze, ein klares Signal: Die Apotheke übernimmt neue Aufgaben in der Gesundheitsversorgung – und braucht dafür die richtigen Räume.
Das ist unser Thema. Und das ist unser Handwerk.
Was sich gerade verändert
Apotheken dürfen künftig weit mehr als Arzneimittel ausgeben. Telemedizinische Sprechstunden, Blutentnahmen, Impfungen, Schnelltests, Präventionsberatung – was bislang ausschließlich in Arztpraxen stattfand, zieht in die Apotheke ein. Der Gesetzgeber macht Apotheken damit zur ersten Anlaufstelle für niedrigschwellige Gesundheitsversorgung.
Das ist eine große Chance. Aber auch eine konkrete Herausforderung: Denn wer neue Leistungen anbieten will, braucht dafür auch den passenden Raum.
Was hat KUNESA mit Telemedizin zu tun?
Auf den ersten Blick vielleicht nicht das Offensichtlichste. KUNESA ist seit über 110 Jahren Einrichter von Apotheken – wir planen, bauen und realisieren Räume, die funktionieren. Genau das ist heute gefragter denn je.
Telemedizin braucht Vertraulichkeit. Sie braucht Schallschutz, Privatsphäre, eine technisch ausgestattete Umgebung, die Patienten Sicherheit gibt und Apothekenpersonal professionell arbeiten lässt. Das ist keine IT-Frage. Das ist eine Raumfrage.
Als Einrichtungspartner der Medivise Healthcare GmbH – „Your Health, We Care.“ – bringen wir beides zusammen: Medivise entwickelt die digitale Infrastruktur der Telemedizin-Kabine, wir bei KUNESA – „We Build Your Access to Health.“ – schaffen den physischen Raum, in dem das alles funktioniert.
Zwei Lösungsansätze – eine Idee
Nicht jede Apotheke ist gleich. Deshalb denken wir in zwei Richtungen:
Wo der Platz fehlt: Wir integrieren die Telemedizin-Lösung in bestehende Apothekenäume. Maßgefertigt, nahtlos, im laufenden Betrieb – ohne dass der Alltag der Apotheke stillsteht. Das ist handwerkliche Präzision, die man kennen muss, um sie zu können.
Wo der Platz da ist: Eine eigenständige Kabine oder Raum-in-Raum-Lösung – vollständig ausgestattet, sofort einsatzbereit und auf Wunsch modular erweiterbar für die neuen Aufgaben, die das ApoVWG bringt: Impfungen, Blutentnahmen, Beratungen.
Wir schaffen Lösungen, wo Standards enden.
Was das für Apotheken konkret bedeutet
Ab Juli 2026 können Apotheken pro assistierter Telemedizin-Leistung 30 Euro mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Die Vergütung umfasst Arbeitsleistung und eine Technikpauschale. Privatpatienten und Selbstzahler kommen on top. ABER: die 30 Euro sind nicht das Geschäftsmodell. Der eigentliche Mehrwert liegt in Ihrer Position als Gesundheits-Anlaufpunkt — sichtbarer, relevanter, näher an den Menschen, also: Kundenbindung, Upselling und Neukundengewinnung.
Das ist eine echte Chance – und der richtige Zeitpunkt, um in die eigene Zukunft zu investieren.
Wer jetzt den Schritt geht, stärkt die Apotheke als das, was sie schon immer war: ein niedrigschwelliger, vertrauenswürdiger, verlässlicher, naher Ort der Gesundheitsversorgung.
Wir beraten – nicht nur zum Raum
Wer eine Telemedizin-Kabine plant, hat viele Fragen. Nicht nur: Wohin damit? Sondern auch: Lohnt sich das überhaupt? Was passiert da eigentlich genau? Wie funktioniert die Abrechnung?
Wir können diese Fragen beantworten. Nicht weil wir ein Medizintechnikunternehmen sind – sondern weil wir uns seit Jahrzehnten intensiv damit befassen, was in Apotheken wirklich passiert. Das sieht man an unseren Produktentwicklungen, an den Projekten, die wir realisiert haben, und an dem Wissen, das in unserem Team steckt.
Dank des intensiven Austauschs mit Medivise kennen wir den Ablauf einer telemedizinischen Sprechstunde, die technischen Anforderungen an den Raum – und auch den finanziellen Rahmen, den Apotheken durch die neue Kassenvergütung ausschöpfen können. Wir helfen dabei, realistisch einzuschätzen, welche Lösung sich für welche Apotheke rechnet – und bauen dann genau das.
Mehr als ein Einrichter
KUNESA war nie „nur“ ein Möbeltischler oder Einrichter. Seit 1912 denken wir in Lösungen. Wir haben Apothekeneinrichtungen realisiert, als noch niemand über „Patient Journey“ sprach. Wir haben Laborgräume gebaut, als Hygieneanforderungen noch auf Papier kommuniziert wurden. Und wir bauen heute Räume für Telemedizin – weil der Bedarf da ist und wir wissen, wie man ihn umsetzt.
Die Verbindung aus 110 Jahren Apothekenerfahrung, eigenem Handwerk in Holz, Metall und Kunststoff sowie die Rolle als Einrichtungspartner eines spezialisierten Medizintechnikunternehmens machen uns zu einem Ansprechpartner, den es so nicht zweimal gibt.
Interesse? Lassen Sie uns sprechen.
Sie sind Apothekeninhaber:in und fragen sich, wie eine Telemedizin-Lösung in Ihre bestehenden Räume passt? Oder Sie planen einen Umbau und möchten die neuen gesetzlichen Möglichkeiten von Anfang an mitdenken?
Wir planen mit Ihnen – von der ersten Skizze bis zur Übergabe.
KUNESA GmbH · Trierer Straße 44 · 66709 Weiskirchen
email@kunesa.com · www.kunesa.com
Quellen: Bundesgesundheitsministerium, ApoVWG, 22. Mai 2026 | ABDA Pressemitteilung, 08. Mai 2026 | Pharmazeutische Zeitung, 08. Mai 2026